Wir sind Helden!

Vollkommen egal, ob du gerade pleite bist, ständig überlastet oder beruflich absolut daneben: Du bist ein Held! DU BIST EIN HELD! Und es wird Zeit, dass dir das jemand sagt. DU BIST EIN HELD!

Schwere Zeiten macht jeder mal durch, aber am Ende wartet immer das tolle Leben, das du dir schon immer gewünscht hast. Und damit du mir auch glaubst, gibt es hier jetzt monatlich Geschichten von Helden wie dir. Wenn du deine Heldengeschichte auch mit uns teilen möchtest, schreib mir einfach an fraumami.info@gmx.de.

Heute erzählt Eva-Catrin, wie sie die anfängliche Krise des alleinerziehend sein gemeistert hat.


Hallo, ich bin Eva-Catrin. Ich komme aus Berlin und meine Töchter sind jetzt schon zwei junge Frauen mit 17 und 21 Jahren.

Mein Weg bisher war ein wildes Auf und Ab zwischen verschiedenen Polen und von einigen Überraschungen geprägt. Ich wandelte mich von der Architektin und Projektentwicklerin zu einer Self-Made-Business-Frau mit eigener Firma im internationalen Solarmarkt (www.rdsenergies.com, www.rdspilots.com).

Ich helfe Investoren Solaranlagen zu finden, und matche Bauunternehmen mit Investoren und Projektentwicklern. Mein Ziel ist es, mit Kontaktvermittlungen im B2B Markt die Energiewende zu beschleunigen. Noch suche ich aktuell die Firma, die der Weltmarktführer für solare Stromerzeugung werden will. Diesen kann ich sehr schnell dazu machen. Meine Idee ist es mit digitalen Methoden eine bessere und schöne Welt herzustellen, Probleme zu lösen etc. Angefangen habe ich mit dem Klimawandel, bwz. der Energiewende.Daneben entwickele ich – zusammen mit anderen – Lösungskonzepte für Probleme der heutigen Zeit, z.B. Den Superwitches Club mit Juliane Block oder das Geldmitmachexperiment mit Martin Gaedt.

Nun bin ich seit mehr als 3,5 Jahren alleinerziehend. Seitdem hat sich viel verändert. Ich habe

Dipl.-Ing. Eva-Catrin Reinhardt, Geschaeftsfuehrerin rds energies GmbH

  • zu meinem früheren Leben wiedergefunden
  • meine große Tochter zum Abitur begleitet
  • einen Austausch der kleinen Tochter nach Thailand ermöglicht
  • zwei Austauschschüler beherbergt
  • meine Töchter, so gut es geht, durch die für sie schwere Zeit begleitet
  • eine Vision über die Wirtschaftsweltverbesserung entwickelt
  • den Buddhismus für mich entdeckt
  • einen Blog angefangen
  • das Klavier spielen, Songs texten und eine Salonveranstaltung in meinem Wohnzimmer als Ausgleich begonnen
  • eine Idee für eine Heinis und Halunken Oper entwickelt
  • meinen Perfektionismus vollständig begraben
  • sowie viele neue Freunde, Geschäftspartner, Kunden kennengelernt.

Es fühlt sich jetzt alles richtig an, auch wenn ich viel mehr alleine bin und es wirklich keine Zeit der Hochs war.

Dafür was es mein Weg und das Leben echt. Mein Leben ist einfach und überschaubar geworden. Die Trennung zog, neben meiner Traurigkeit darüber, dass das Vater-Mutter-Kinder Familienkonzept, für das ich so viele Kompromisse gemacht hatte, vor allem eine finanzielle Krise nach sich. Auch der Schmerz meiner Kinder, dass ihr Vater aus ihrem Leben verschwand, war für mich schwer zu ertragen.

Ich war wohl immer etwas zu lax mit dem Geld… Vielleicht, weil ich auch immer welches hatte. Vieles flog mir zu, so auch die Moneten.

Den größten Fehler, den ich als Unternehmerin gemacht habe, war es, meine offenen Forderungen nicht sofort und konsequent genug zu verfolgen. Im Privaten habe ich meine Konten und die meines Exmannes nicht getrennt gehalten oder auf mein Geld bestanden. Als mein Vermögen dann alle war, war auch mein Mann weg. Gleichzeitig war der Solardachmarkt – bis dato mein Hauptgeschäft – von einer Krise gebeutelt. Zusätzlich haben mir die Banken zu dieser Zeit nach der Trennung alle Privilegien und Kreditlinien gestrichen. Ihr Argument: Man wisse ja jetzt nicht, wie es weitergeht. Das ergab manch kritische Situation. Ich wusste manchmal in der Monatsmitte nicht, wovon ich die nächste Miete bestreiten sollte, weil ich keinen Handlungsspielraum in Sachen Liquidität hatte. Aber irgendwas passierte dann doch immer, meine Firma ging nicht unter und meine Töchter redeten mir in Krisen gut zu. Auch gesundheitliche Herausforderungen stellten sich ein. Aber am Ende half es mir, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und ein viel unabhängigerer Mensch zu werden, der viel aus eigener Kraft stemmt. Es hat auch dazu geführt, dass ich meine Konzentration in ein viel profitableres Business investiert habe und ich sehe jetzt wirklich einer sehr guten Zukunft entgegen. Es musste einfach klappen!

Heute ist es für mich das schönste Geschenk, dass meine Töchter durch mich den Glauben haben, dass sie im Leben alles erreichen können, was sie wollen.

Seit der Trennung habe ich außerdem angefangen mit dem Klavier und Keyboard in meinem Wohnzimmer zu improvisieren und Lieder über die Wirtschaftswelt und meine Erfahrungen in einem Blogbuch zu schreiben. Das half mir, mit der neuen Situation zurecht zu kommen.

Ich bin heute glücklich meinen Weg gefunden zu haben.

Mein Tipp an andere Alleinerziehende: Lebt euren großen Traum und fangt einfach mit dem ersten Schritt an. Glaubt an euch selbst.

Alles Liebe Eure Eva-Catrin


 

 

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